Montag, 8. Januar 2018

In der Druckerei: Messeaufsteller für ALMOTO Motorradreisen

Motorradfahrer sind ein eigenes Völkchen: Wichtig am Reiseziel sind vor allem Fahrwege mit vielen Kurven, gern in bergiger Landschaft. Dabei reist man mit dem eigenen Motorrad oder mietet sich nach Fluganreise vor Ort einen zweirädrigen Untersatz.
ALMOTO Motorradreisen, nun bereits seit 15 Jahren erfolgreich am Markt, kennt genau die Wünsche dieser Kunden. Auf thematischen Messen wird deshalb neben dem Messestand ein Aufsteller eingesetzt, der die Vielfalt der Reiseziele darstellt. Alle weiteren Informationen gibt es dann natürlich an Hand des Katalogs im persönlichen Gespräch.

Dienstag, 2. Januar 2018

Indonesien – 17.000 Inseln voller Überraschungen


Will man derzeit von seiner Reise nach Indonesien – genauer: nach Java und Bali – berichten, so wird angesichts der Ereignissen vor einigen Wochen immer wieder eine Frage gestellt: „Was macht eigentlich der Vulkan Agung?“ Kurze und recht unspektakuläre Antwort: Nichts. Er steht dekorativ in der Gegend rum und schweigt. Trotzdem war unsere Reise geprägt von aufregenden Erlebnissen und wunderbaren Begegnungen.

Ramayana Ballet Purawisata
Unsere Reise begann in Yogyakarta auf Java. Neben den berühmten Tempeln Prambanan und Borobudur, wo uns die Sonne mit zahlreichen Tränen empfing (es war Regenzeit), besuchten wir in Yogya, wie die Stadt verkürzt genannt wird, das Ramayana Ballet Purawisata. Vorab durften wir hinter die Kulissen schauen und die Künstler beim Schminken beobachten. Danach folgte die Aufführung des Stücks. Die Geschichte ist schnell erzählt: Zwei Männer (Rahwana und Rama) streiten um eine Frau (Shinta), es kommt zum Gemetzel mit vielem Hin und Her, die Treue der Frau wird angezweifelt, doch am Ende wird alles gut und das Paar findet zueinander. Außer uns waren noch einige Schulklassen im Theater, so auch eine Klasse von Borneo. Die Kinder wollten sich gern mit uns fotografieren. Groß und blond macht sich offenbar gut auf dem Selfie. Das begegnete uns immer wieder auf unserer Reise.

Bagus Agro Pelaga
Nach einem Besuch des Sultanpalasts in Yogya ging es weiter nach Bali. Hier erwarteten uns die Strände von Nusa Dua und Sanur, bevor wir weiter nach Ubud (einem lebendigen und künstlerisch geprägten Ort mit „haus“-eigenem Affenwald) und schließlich zum Hotel Bagus Agro Pelaga fuhren. Der Begriff „Hotel“ beschreibt dieses Projekt eigentlich nicht umfassend genug. Es ist eher eine Mischung aus Beherbergung und landwirtschaftlichem Betrieb. Was sofort auffiel: Im Gegensatz zur professionellen Freundlichkeit, die uns bisher in den Hotels begegnete, strahlten die uns begrüßende liebenswürdige Dame Luh und ihre Kollegen eine wunderbare Herzlichkeit und auch Stolz auf das Geleistete aus. Die Zimmer waren zwar etwas einfacher eingerichtet, doch boten ihre Terrassen einen beruhigenden Blick in das grüne Herz Balis. Ein Rundgang durch den landwirtschaftlichen Betrieb brachte uns die lokale Fauna näher. Wir genossen traditionelle Musik, Luh röstete Kaffee. Hier erlebt man die Einzigartigkeit Balis und seiner Bewohner.

Nusa Penida
Zurück an Balis Küste fuhren wir mit dem Speedboot auf die vorgelagerte Insel Nusa Penida. Diese kleine Insel ist ein vom Tourismus noch nahezu unentdecktes Paradies. Das am Hang gelegene Hotel Semabu Hills Hotel & Villa (derzeit gibt es nur das Hotel, die Villen werden 2018 eröffnet) bietet einen wunderbaren Blick über den Pool hinweg auf die von Vulkanen geprägte Skyline Balis. Wir starteten hier unsere Inselrundfahrt mit dem Moped. Da wir zwischen den Schlaglöchern auch ein wenig Straße fanden, war das ein aufregendes Abenteuer. Wir begannen unsere Inselerkundung mit dem Kelingking Beach und seiner atemberaubenden Naturkulisse: türkisfarbenes Wasser und ein goldgelber Strand, eingerahmt von steilen Felswänden. Während wir da saßen und staunten, fielen uns drei junge Backpacker auf, die mit dem Rücken zum Naturschauspiel standen. Ach so, Generation Selfie – heute fotografiert man mit dem Rücken zum Objekt. Weiter ging es zum Broken Beach und zum Angel's Billabong. Auch hier hat die Natur eine wunderbare und beeindruckende Szenerie entworfen. Schließlich erreichten wir die Crystal Bay und schnorchelten ein wenig. Zurück im Hotel konnten wir am Pool mit dem bereits erwähnten Fernblick entspannen und bei einem Glas frisch gepresstem Fruchtsaft die Erlebnisse des Tages noch einmal nachempfinden.

PS.: Diese Reise unternahm ich im Auftrag von DIAMIR Erlebnisreisen kurz vor Weihnachten, also mitten in der Regenzeit. Der Regen war aufgrund der angenehmen Temperaturen (etwa 30°, nachts etwa 25°C) gut „auszuhalten“. Diesen Kurzbericht darüber schrieb ich für DIAMIR, für die Veröffentlichung auf ihrer Facebookseite.

Fotos: Klaus Heidemann

In der Druckerei: Das Reisemagazin für das Fremdenverkehrsamt Visit Indonesia

Kurz vor Weihnachten ging das Reisemagazin Indonesien in Druck. Auf 36 Seiten werden einige der interessantesten und schönsten Seiten des Inselstaates dargestellt. Und davon gibt es auf den 17.000 Inseln so einige. Die Texte wurden von einem Indonesien-Spezialisten geschrieben, die meisten Bilder vom Fremdenverkehrsamt gestellt. Auch der indonesische Tourguide Wanto kommt zu Wort. Ebenfalls eingearbeitet wurde die Kampagne „die 10 neuen Balis“ des indonesischen Tourismusministeriums. Das Magazin enthält Anzeigen von Reiseveranstaltern wie Meiers Weltreisen, FTI, DIAMIR Erlebnisreisen und Tischler, aber auch Airlines wie Qatar oder Emritates wollten vertreten sein.
Erstellt habe ich das Magazin für Visit Indonesia bei 7o7 Marketing, wo man es auch einsehen kann. Verteilt wird das Magazin hauptsächlich vom Visit Indonesia Tourism Office.

Sonntag, 26. November 2017

Kreative Deutschlands: Nur meckern gilt nicht.

Auf die Umfrage, die sich ausschließlich an Dresdner richtete (siehe hier), folgt nun eine deutschlandweite Befragung. Das Netzwerk Kreative Deutschland und der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen befragen die Mitglieder der Kultur- und Kreativwirtschaft über den Zustand ihrer Branche in Deutschland: „Die Umfrage richtet sich an alle in Deutschland lebenden Kultur- und Kreativschaffenden, die mit ihrer jeweiligen Tätigkeit als Selbständige (gewerblich oder freiberuflich) oder als Angestellte ihren Lebensunterhalt in der Kultur- und Kreativwirtschaft ganz oder teilweise verdienen,“ wird in der Einleitung die Zielgruppe der Befragung beschrieben. Als Ziel wird genannt, den „Zustand der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (zu) beschreiben und dabei wichtige Themen für die Zukunft unserer Arbeit (zu) benennen…“.
Zur Erinnerung: Der wirtschaftlich definierte Begriff der Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst die elf Teilbranchen Architekturmarkt, Buchmarkt, Darstellende Kunst, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Pressemarkt, Kunstmarkt, Musikwirtschaft, Rundfunkwirtschaft, Software/Gamesindustrie und Werbemarkt. Dabei wird immer von zwölf Teilbranchen gesprochen, denn viele Kreative können sich nicht nur einer Teilbranche zuordnen und „fallen“ dann in die (zwölfte) Teilbranche „Interdisziplinäres/Sonstiges“.
Also: Jeder kreativ Tätige in Deutschland sollte sich die fünf bis zehn Minuten Zeit nehmen und die Fragen beantworten. Denn je mehr Branchenteilnehmer sich äußern, desto fundierter werden die Aussagen über den Zustand der Branche. Nur so kann man etwas verändern.
Denn: Nur meckern gilt nicht.

Freitag, 24. November 2017

In der Druckerei: Plakat für Umfrage in Freising

Die Stadt Freising fragt ihre Bürger, wie und wo die Bedingungen für den Radverkehr verbessert werden können bzw. müssen. Auf die Online-Umfrage, die vom Ingenieurbüro IVAS konzipiert wurde und auch fortlaufend betreut wird, weist u.a. dieses Plakat hin. Natürlich sollte auf dem Plakat auch der Mariendom, das Wahrzeichen Freisings, zur Geltung kommen. Und trotzdem findet sich auch das Thema „Radverkehr“ optisch im Motiv wieder.
Das Plakat als Print-Medium ergänzt die Online-Werbemaßnahme für die Umfrage auf der Webseite und den sozialen Medien. So soll eine möglichst große Beteiligung durch die Bürger Freisings erreicht werden.

Donnerstag, 9. November 2017

Kreative Dresdens: Nur meckern gilt nicht.

11000 Dresdner arbeiten in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Und jeder hat ganz eigene Wünsche und Erwartungen. An sich, an die Branche, an die Wirtschaftsförderung. „Genau dies versucht unsere Heimatstadt nun herauszufinden … Wir sind zwar nicht bei Wünsch-dir-was, aber fast,“ schreibt undsonstso. Deshalb führt der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. zusammen mit der Prognos AG im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden eine Umfrage in der Branche durch. Die Ergebnisse werden in den 2. Dresdner Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht einfließen.
Jeder hat also die Möglichkeit, seine eigene Vorstellungen zur Entwicklung seiner Branche mit einzubringen. „Um Formate zu schaffen und neue Förderstrukturen etablieren zu können, die euch als Kultur- und Kreativschaffende wirklich nutzen, ist eure persönliche Einschätzung gefragt,“ schreibt der Dresdner Branchenverband Wir gestalten Dresden dazu. Diese 15 Minuten sollte man also in seine eigene Zukunft investieren. Nur so kann man etwas verändern. Denn: Nur meckern gilt nicht.
Nun denn: Los gehts.

Montag, 30. Oktober 2017

In der Druckerei: Der neue Jahreskatalog von Mediterrana Tours

Ein weiteres Projekt wurde abgeschlossen: Der quadratische Katalog von Mediterrana Tours bietet auf 32 Seiten Kleingruppen-Wanderreisen im Mittelmeerraum. Dazu kommt – wie bereits im Vorjahr – eine Premium-Wanderreise in der heimischen Sächsisch-Böhmischen Schweiz. Neu im Programm sind dagegen Portugal und Sardinien. Spannend. Zu bestellen ist der Katalog natürlich hier.

Samstag, 23. September 2017

Wie stehen die Parteien zur Kultur- und Kreativwirtschaft?

Eine Woche vor der Bundestagswahl hat das Kreative Deutschland, der Dachverband der regionalen Branchenverbände der Kultur- und Kreativwirtschaft Deutschlands, sieben Fragen an die etablierten Parteien mit Bitte um Postionierung geschickt.
CDU/CSU, SPD, Grüne, FDP und die Linke beantworteten die sieben Fragen auf recht unterschiedliche Weise. Dass eine wirtschaftlich starke Branche, die mehr als  z.B. die Energieversorger oder die chemische Industrie erwirtschaftet, einen entsprechend hohen Stellenwert einnimmt, ist selbstverständlich. Denkt man. Doch das Spektrum der Antworten reicht von Verweisen auf den aktuellen Stand über wirklich gute Ideen und aberwitzigen Widersprüche bis hin zum „Ist mir doch egal“. Dabei waren die Themen der Wahlprüfsteine breit gestreut – von einer allgemeinen Einschätzung bis hin zu ganz konkreten Alltagsproblemen. Manche Parteien haben das in ihren Antworten für eine klare Positionierung genutzt.
Um jeder Parteilichkeit vorzubeugen, enthalte ich mich einer Zusammenfassung der Statements. Die Antworten kann jeder in nur 15 Minuten durchlesen und sich selbst ein Urteil bilden.

PS.: Unabhängig davon, ob diese Prüfsteine einen Einfluss auf Eure Entscheidung hatten, eins ist wichtig: Geht wählen.
Foto: Klaus Heidemann

Donnerstag, 31. August 2017

Winterdorf an der Elbe

Das romantische Schifferdorf Schmilka in der Sächsischen Schweiz, bereits zum schönsten Dorf Sachsen gekürt, wird zum zweiten Mal in ein wahres „Winterdorf“ verzaubert. Das Bio- und Nationalpark-Refugium um die Schmilk'sche Mühle wartet für Hotel- und Tagesgäste wieder mit einem Open-Air-Badezuber, kulinarischen Genüssen und zahlreichen Veranstaltungen auf. Dafür stehen neben den Hotels und Gästehäusern auch die Mühlenbäckerei, die Brauerei und das Badehaus zur Verfügung. Und alles natürlich Bio.
Aus diesem Grund wurden und werden spezielle „Winterdorf“-Anzeigen geschaltet. Auch in der gesamten Schmilka-Kommunikation erhält das „Winterdorf“ seinen würdigen Anteil. Ich freu’ mich drauf.

Freitag, 18. August 2017

In der Druckerei: Der neue Hauptkatalog von DIAMIR Erlebnisreisen

Alle Jahre wieder: Die Gestaltung des DIAMIR-Hauptkatalogs ist nach mehreren arbeitsintensiven Monaten weitestgehend abgeschlossen, die ersten Proofs der Druckerei Vetters liegen vor. Im Foto sind diese Kontrollausdrucke, Standproofs genannt, zu sehen. Nun werden nur noch die allerletzten Korrekturen vorgenommen – und dann geht’s los, die riesigen Druckwalzen beginnen sich zu drehen. Ich freue mich schon auf das fertige Druckstück, welches bei DIAMIR natürlich bestellbar ist. Über 500 Seiten mit Reiseträumen in über 120 Ländern, da darf man gespannt sein.

Sonntag, 23. Juli 2017

Helga Rabl-Stadler über Compliance

Helga Rabl-Stadler, Festspielpräsidentin in Salzburg, über die Notwendigkeit von Compliance-Regeln:
»Leider entstanden diese Vorschriften, weil der Anstand verlorengegangen ist. Ein anständiger Mensch weiß, was er annehmen kann und was nicht.«
Foto: Klaus Heidemann

Sonntag, 2. Juli 2017

Das Versal-Eszett (ẞ) ist nun rechtens

In typografischen Fachkreisen wurde an der Form für den Großbuchstaben des „ß“ schon seit einigen Jahren gearbeitet und die Einführung gefordert. Ein Beispiel dafür ist dieser Artikel das Fachforums typografie.info aus dem Jahr 2013. Doch die Diskussion dazu begann bereits vor über 100 Jahren. Nun ist es amtlich: Seit dem 29. Juni 2017 ist das Versal-Eszett Bestandteil der amtlichen deutschen Rechtschreibung.
Die bereits vorliegenden Entwürfe der Buchstabenform überzeugen mal mehr und mal weniger. Doch voraus gesetzt, die verwendete Schrift enthält überhaupt eine Glyphe für den doch nicht ganz so neuen Buchstaben, wie gibt man ihn ein? Auch damit hat sich Ralf Herrmann, der Betreiber von typografie.info, bereits 2014 beschäftigt: Wie gibt man das große Eszett ein? Oder man kopiert es einfach hier hier: ẞ Bitteschön.
Foto: Klaus Heidemann (Bunte Republik Neustadt)

Samstag, 24. Juni 2017

Wein auf Kos und Leros

Die Weine der Ägäischen Inseln sind hierzulande kaum bekannt: keine großen Winzernamen, in den Weinführern nicht existent, in Deutschland kaum erhältlich. „80 Prozent allen Weins der Dodekanes entsteht auf Rhodos“, beschreibt Wikipedia den Weinbau auf den Dodekanes. „Daneben ist der Weinbau auf Kos ebenfalls gut strukturiert … während auf … Leros praktisch nur für den Hausverbrauch produziert wird.“ Und doch können die beiden Inseln Kos und Leros mit kleinen Schätzchen überraschen. Vorherrschend sind die beiden regionaltypischen Rebsorten Assyrtiko und Malagousia (auch: Malagouzia). So hat jedes Weingut der beiden Inseln ein Verschnitt dieser beiden Weißweinsorten im Angebot. Daneben findet man u.a. auch Chardonnay oder Rotweinsorten wie z.B. Cabernet Sauvignon oder Syrah. Die Weine werden hier nicht am Berg, sondern aus klimatischen Gründen in der Ebene angebaut.
Vorab sein erwähnt: Für etwa 8 Euro bekommt man in anderen Regionen Weine, die sicherlich besser sind. Und doch habe ich die Weine auf Kos und Leros gern genossen. Denn mit ihrem individuellen Geschmack unterstützen sie das Erleben der Region und seiner kulinarischen Eigenheiten ideal. Zum frisch gefangenen Fisch ist ein Assyrtiko-Malagousia-Weißwein ein guter Partner. Und auch zuhause passt der Wein zum griechischen Hauptgang ganz hervorragend.
Beginnend auf Kos muss man leider feststellen, dass ein Besuch der Weingüter eigentlich nicht lohnt. Am Tresen stehend darf man sich die Proben zu Gemüte führen, wird von einer netten jungen Damen dabei beobachtet, darf dann ein paar Flaschen kaufen und wieder abtreten. Schade, denn die Weingüter mit ihrer modernen Architektur sind eigentlich optisch recht ansprechend und mit ihrer Lage auch gut zu erreichen. Doch von Weinkultur keine Spur. Gemütlich geht anders. Zum Glück sind die regionalen Weine auch im Supermarkt (zum gleichen Preis) erhältlich.
Der Assyrtiko-Malagousia des Weinguts Hatziemmanouil (direkt an der Hauptstraße in der Nähe der Kreuzung nach Tigáki, Preis: 8 Euro) wurde 2017 in Lyon mit Silber ausgezeichnet. Das Aroma ist von einer stark fruchtige Note (Zitrusfrüchten und Pfirsich) geprägt, die frische Säure ist keinesfalls unangenehm.
Malagousia im Verschnitt mit Sauvignon Blanc gibt es beim Weingut Triantafyllopoulos (von der Hauptstraße abbiegen Richtung Lagoudi/Zia, Preis: 8 Euro). Auch hier kommt wieder die recht fruchtige Note zum Tragen, abgerundet durch eine schöne frische Säure. Desweiteren wird ein Chardonnay präsentiert, der einige Monate im Eichenfass lag (8,70 Euro). Hier will ich nicht ungerecht sein: Ich mag Weißweine aus dem Eichenfass einfach nicht. Aber wem’s gefällt…
Es gibt in der Nähe von Kos-Stadt (ebenfalls direkt an der Hauptstraße) noch das Weingut Mesariano, welches sich mit organisch-biologischem Weinbau beschäftigt. Allerdings sind mir diese Weine leider nicht begegnet.
Und auf Leros? Auch hier findet man die Symbole der Weinroute. Im Norden der Insel findet man das Weingut Hatzidakis (an der Hauptstraße hinter Kamara, online nur bei bei Facebook), welches sich mit dem stolzen Markennamen „Iokallis“ auf die Gottheit Artemis bezieht. Auch hier wird ein Assyrtiko-Malagousia-Verschnitt (7,20 Euro) mit den beschriebenen Eigenschaften angeboten. Allerdings haben uns die Weine von Kos mehr überzeugt. Folgt man der Weinroute weiter bis fast nach Blefouti, versteckt sich dort noch ein weiteres Weingut namens Isihos, welches ich allerdings nicht besucht habe.
Alles in allem ist es immer wieder ein schönes Erlebnis, lokale Weine zu entdecken. Auch auf Kos und Leros waren die Weine angenehme Begleiter der Speisen. Oder auch einfach nur so.
Foto: Klaus Heidemann, Weingut Hatzidakis auf Leros

Dienstag, 13. Juni 2017

Kreativraumförderung in Dresden

Wie von Wir gestalten Dresden zu erfahren war, wird es im Herbst eine weitere Runde der Vergabe von Fördergeldern für Kreativräume geben. Diese Fördermaßnahme der Stadt Dresden „zur Unterstützung der Modernisierung und Bereitstellung von Räumen für die Kultur- und Kreativwirtschaft“ soll Kreativen helfen, Maßnahmen und Projekte umzusetzen, die zur Verbesserung der Raumsituation von Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft beitragen. „Die Fördersumme ist auf maximal 50 % des förderfähigen Investitionsvolumens begrenzt, beträgt mindestens 500,- Euro, höchstens jedoch 5.000,- Euro. Die Förderung wird als nicht rückzahlungspflichtiger Zuschuss gewährt.“
Wir gestalten Dresden bietet dazu Beratungen an, der Aufsichtsrat im Bereich der Architektur, Ruairí O’Brien, hat sich sogar für bauliche Themen zur Verfügung gestellt.
Kleiner Tipp: Die Förderung können auch Immobilienbesitzer beantragen, wenn sie Räumlichkeiten dauerhaft für die Kreativbranche zur Verfügung stellen.
Und noch ein weitere Tipp: Der Eigenanteil kann (zumindest teilweise) auch als Eigenleistung erbracht werden. Mehr dazu in den Beratungsgesprächen von Wir gestalten Dresden.

Foto: Klaus Heidemann

Montag, 12. Juni 2017

Wahnsinnige Kollegen über wahnsinnige Kollegen

Die beiden Fahrrad-Enthusiasten Constanze Hauf und Stefan Hilger, beide arbeiten in der Asien-Abteilung von DIAMIR Erlebnisreisen, schreiben in ihrem Blog „Go Discover“ über die Radtour von Joschi Cyffka, Key Account Manager bei der DIAMIR-nahen Werbeagentur 7o7.
In sechs Monaten soll der kleiner Hoppser von Dresden nach Ulaan Baatar (Mongolei) geradelt werden. Derzeit durchquert die kleine Gruppe die Türkei. Auf den 10.000 Kilometern wird das Team teilweise wechseln (bzw. hat auch schon gewechselt), denn nicht jeder kann sich sechs Monate Zeit dafür nehmen. Abgesehen von den vielen Erlebnissen ist die Reise auch sportlich anspruchsvoll: „So habe ich die Gruppe z.B. allein an einem Tag mit 200 km wieder eingeholt“, meint Joschi. 200 Kilometer! Also meine bevorzugte Art der Urlaubsverbringung ist das nicht. Aber trotz allem: Wir wünschen dem symphatischen Joschi alles Gute und viele schöne Erlebnisse.

Foto (Klaus Heidemann): Das nur mal als Beweis, dass ich auch schon mal ein Fahrrad gesehen habe. Mit dieser Möhre bin ich in großer Hitze von 0 auf über 400 Höhenmeter geradelt, nur um anschließend ein einigermaßen vernünftiges Panoramafoto erstellen zu können. Aber 200 Kilometer? Mal so eben zwischendurch? Wahnsinn.

Mittwoch, 19. April 2017

Website-Test für mobile Nutzung

Eine Optimierung für mobile Endgeräte wird von Google wohl für ein gutes Ranking in den Suchergebnissen vorausgesetzt. Unter https://testmysite.thinkwithgoogle.com/ können Webseiten auf diesen Aspekt hin überprüft werden. Viel Spaß dabei.
Google selbst erhält in diesem Test natürlich wenig überraschend Bestnoten. Doch schon bei den Webseiten von Facebook, der Telekom und sogar beim recht rudimentären Wikipedia-Design sieht es weniger berauschend aus. Von „poor“ über „fair“ bis „good“ ist alles dabei. Demzufolge müsste die erste Seite der Suchergebnisse eigentlich immer leer sein. :-) Manchmal ist Inhalt eben doch nicht ganz unbedeutend.

Motorradausfahrt mit Heimkindern

Bereits zum 16. Mal veranstaltet der Verein Sachsenbike eine Motorradtour für und mit Heimkindern. Freiwillige nehmen dabei Heimkinder als Sozius auf ihre Bikes (oder eben in den Seitenwagen). Die Kinder des Sonnenstrahl e.V., aus dem Kindererholungsheim für Tschernobylkinder in Hartenstein sowie weitere Heimkinder dürfen sich auf eine Motorradtour ab Schloss Augustusburg freuen. Bereits über 20 Biker haben sich für die Sachsenbike-Heimkinderausfahrt am 20. Mai gemeldet. Vorab gab es bereits eine kleine Tombola auf der Motorradmesse in Dresden.
Sachsenbike-Vorstand René Dahms berichtete mir bereits mehrfach von den leuchtenden Kinderaugen, die dieses Engagement der Biker ermöglichen. Danke für diese wunderbare Aktion.
Alle Informationen zur Tour, zu Möglichkeiten des Engagements sowie zu Möglichkeiten der Unterstützungen gibt es hier.

Montag, 13. März 2017

In der Druckerei: Broschüre zum Stadtverkehr in Leipzig

Wieder einmal ein Projekt zum Thema Verkehrsplanung: Der etwa 150 Seiten dicke Abschlussbericht zur »Studie zur Organisation des Stadtverkehrs unter besonderer Berücksichtigung des Wirtschaftsverkehrs« erhält begleitend eine 16-seitige Broschüre als Zusammenfassung. Die Studie ist Basis der (wirtschafts-) verkehrspolitischen Forderungen der IHK zu Leipzig an die Kommune. »Im Rathaus muss daher unverzüglich eine maßnahmenkonkrete strategische Investitionsplanung im Bereich der Verkehrsinfrastruktur vorgenommen werden, die der dynamischen Bevölkerungs- und Arbeitsplatzentwicklung sowie dem damit verbundenen wachsenden Verkehrsaufkommen gerecht wird«, schreibt der Präsident Kristian Kirpal.
Die Broschüre für das Ingenieurbüro IVAS im Auftrag der IHK zu Leipzig, die ich umsetzen durfte,  enthält einige Infografiken, die die Inhalte übersichtlich und prägnant darstellen sollen. Grundddesign, Farben und Schriftwahl waren natürlich durch die IHK zu Leipzig vorgegeben – doch gerade die Grafiken sorgen für etwas Auflockerung in der Gesamtdarstellung. Ein schönes Projekt.

Samstag, 4. März 2017

Klausurtagung von Wir gestalten Dresden

Die Gremien des Branchenverbands Wir gestalten Dresden fanden sich an zwei Tagen für eine weitere Klausurtagung zusammen. Aufbauend auf die Tagung im September 2016 wurde nun vor allem diskutiert, was die Dresdner Kultur- und Kreativbranche benötigt und wie der Branchenverband dabei unterstützend tätig werden kann und soll.
In der fünfjährigen Geschichte des Verbands wurde schon viel erreicht, doch nun war es Zeit für eine Überprüfung der eigenen Arbeit auf eventuelle Veränderungen und mögliche Anpassungen. Drei Vorstände, die Aufsichträte aus vier Teilbranchen, die beiden Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle sowie zwei Beiräte brachten dabei ihre Erfahrungen und Ideen ein. Verbesserungen wurden erarbeitet, Bewährtes bestätigt, neue Aufgaben formuliert.
Alles in allem war es m.E. ein produktives Treffen mit zahlreichen Ergebnissen. Bereits beim kommenden Newsletter werden Veränderungen sichtbar sein. Ebenso wird es eine Konkretisierung beim Beratungsangebot für Fördermitglieder geben, um ein weiteres Beispiel aufzuzeigen. Viele Maßnahmen werden rasch umgesetzt, doch manche werden erst mittelfristig realisierbar sein. Immerhin basiert die Arbeit des Verbands noch immer in weiten Teilen auf einer ehrenamtlichen Tätigkeit.
Veranstaltungsort war übrigens die Körnermühle, ein Bauerngehöft mit Pension in der Nähe von Dippoldiswalde – schön war’s dort.

Montag, 16. Januar 2017

Magic City – Die Kunst der Straße

Ob Schmiererei oder Kunst – die Bewertung von Street Art macht sich für viele am Ort fest, weniger am Werk selbst. Obwohl der Name „Street Art“ eigentlich … Wie auch immer.
Das Magic-City-Team um Carlo McCormick macht aus der Not eine Tugend: In der Ausstellung wurde eine künstliche Stadt installiert, auf deren Wände die Werke gesprüht, gemalt, geklebt und gehäkelt wurden. So ist es Schmiererei und Kunst zugleich, vielseitig und spektakulär.
Vierzig weltweit renommierte Künstler wie Loomit, DAZE oder Juandres Vera präsentieren ihre phantasievollen und teils verblüffenden Arbeiten, mit Andy K und Jens Besser sind auch zwei Dresdner vertreten. Das meistfotografierte Bild dürfte sicherlich die 3-D-Welt von Leon Keer sein, ein wunderbares Spiel der Komposition von Dreidimensionalität in einem zweidimensionalen Foto. Doch auch all’ die anderen beeindruckenden Werke laden zum Verweilen und Bestaunen ein. Dank eines digitalen Ausstellungsführers bekommen die Besucher weitere Informationen zu allen Arbeiten und Künstlern.
Noch vor den Eingang zur Ausstellung gibt das „Intro“ einen Überblick über die Graffiti-Geschichte in Dresden, wobei die Zusammenarbeit mit SPIKE so einiges an Lokalkompetenz eingebracht haben dürfte. Ich vermute natürlich, dass dieser Teil der Ausstellung in München Anderes beinhalten wird.
Apropos München: Die Magic City ist nur noch bis 5. März 2017 in der Dresdner Zeitenströmung zu besichtigen, ab 13. April 2017 werden die Stadttore dann im Olympiapark München geöffnet.
Foto: Klaus Heidemann